Filter schließen
Filtern nach:
Facebook
Newsletter abonnieren
Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter.

9 Dinge die du unbedingt über den Ginkgo wissen musst!

Der Ginkgobaum mit seinem sehr markanten Ginkgoblatt gilt mittlerweile als sogenannter Weltenbaum, da er auf der ganzen Welt verbreitet ist.

ginkgo-dinge-wissen-musst-titel-goodrun

Ginkgo der Urbaum

Das schon über 300 Millionen Jahre alte Gewächs ist sehr widerstandsfähig und robust gegen Schädlinge und Umwelteinflüsse. Seitdem ein Ginkgobaum die Atomexplosion in Hiroshima nur 800 Meter vom Epizentrum entfernt überlebt hat, ist der Baum nicht nur ein außergwöhnliches robustes Naturwunder, sondern steht auch für Hoffnung und eine Welt ohne Gewalt und Krieg. 

ginkgo-dinge-wissen-musst-goodrun-1

Der Ginkgo ist ein sogenannter Nackt-Samer, was bedeutet, dass diese Pflanzen normalerweise keine Früchte tragen, weil die Früchte zugleich auch die Samen sind. Die orangegelben Fruchtsamen des weiblichen Ginkgobaumes riechen so unangenehm wie kleine Stinkbomben und daher werden so gut wie nur männliche Bäume gepflanzt. Doch trotz ihres unangenehmen Geruchs sind die Samen sehr wertvolle Rohstoff Lieferanten für die Medizin.

Der Ginkgo ist eine sehr genügsame Pflanze und wächst auch sehr langsam. Sie werden über 1000 Jahre alt und je nach Sorte unterschiedlich hoch. 

Eine wundervolle Wirkung

Als Heilpflanze gilt sie vor allem durch ihre durchblutungsfördernde und Gehirnfunktionen verbessernde Wirkung. Der Ginkgo ist auch als Tee bekannt und beliebt. 

ginkgo-dinge-wissen-musst-goodrun-2

Der Ginkgobaum gehört wegen seiner blattähnlichen Nadeln weder zu den Laubbäumen noch zu den Nadelbäumen. Da er ja gewissermaßen noch ein Urbaum ist und vor den klassischen Laub- bzw. Nadelbäumen seinen Ursprung hat, bildet er seine eigene Pflanzenfamilie, die sich Gingoales nennt.

Lange Zeit war der Ginkgo in Europa nicht bekannt. Bis ein deutscher Arzt, Engelbert Kaempfer Ende des 17. Jahrhunderts ihn in Japan entdeckt. Es wird berichtet, dass er Ginkgo biloba Samen in seiner Tasche aus Japan geschmuggelt hat und das obwohl darauf die Todesstrafe stand.

Aber anscheinend wurde der erste Ginkgo Baum in Deutschland 1750 in Frankfurt gepfanzt, nicht von Engelbert Kaempfer, aber auch durch Samenraub ermöglicht. 

Doch seinen heutigen Namen verdankt der Ginkgobaum schon dem Arzt und Botaniker Engelbert Kaempfer. Durch einen Schreibfehler ist dieser entstanden, denn in Japan hieß der Gingkbaum - Silberaprikose und das heisst auf japanisch: gin kyo. Das y wurde durch ein g vertauscht und so entstand daraus der Ginkgo anstatt dem gin kyo.

ginkgo-dinge-wissen-musst-goodrun-3

Später dann benannte der Botaniker Carl von Linné den Ginkgo noch mit dem Zusatz „biloba“ um den typischen zweipappigen Umriss des Blattes zu bezeichnen.

Auch in der Kunst sehr beliebt

Nicht nur durch Goethe ist der Ginkgo ein begehrtes Kunstmotiv. In China und im Rest von Asien wird er schon seit Urzeiten auch künstlerisch verwendet.

In Europa fand er vor allem im deutschen und französischen Jugendstil des 20. Jahrhunderts seine Bedeutung.

ginkgo-dinge-wissen-musst-goodrun-5

Die zweiteiligen Ginkgoblätter vereinen in sich Yin (Sanftheit) und Yang (Lebensenergie). Das Blatt steht für Liebe und Freundschaft, für das weibliche und das männliche, für die Fruchtbarkeit, ein langes Leben und auch für Stärke und Widerstandsfähigkeit. Die Blätter sollen munter machen und unsere Stimmungen aufhellen und die neue Hoffnung in uns wecken.

Daher kann uns der Ginkgo in einem glücklicheren Leben unterstützen und es ist mit Sicherheit ein wirkungsvolles Zeichen ihn auch um den Hals oder an den Ohren zu tragen.

Das Ginkgoblatt ist ein wahres Schmuckstück

Denn trotz seiner vielfältigen Wirkung ist er auch schön, die Einfachheit des Blattes und die zarte gerillte Struktur verleihen dem Ginkgoblatt etwas königliches und erhabenes.

ginkgo-dinge-wissen-musst-goodrun-4

Du findest sehr viele unterschiedliche Ginkgoblätter zu Anhänger oder auch zu Ohrsteckern und Ohrhänger gefertigt in meinem Onlineshop.

Bis bald!