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Artikel: Räuchern mit heimischen Kräutern rund um uns

Räuchern mit heimischen Kräutern

Räuchern mit heimischen Kräutern rund um uns

Gebete, Wünsche und die Bitte um das Gewähren von Schutz an die Götter

Das Räuchern mit heimischen Kräutern und Baumharzen hat auf der ganzen Welt eine lange Tradition. Von Ägypten bis Tibet, von Nordamerika bis Europa gibt es keinen Kulturkreis und keine Religion, die es nicht in irgendeiner Form praktizieren. Je nachdem, womit der wohlduftende weiße Rauch erzeugt wird, soll das Verbrennen ätherische Öle unterschiedlichster Wirkung freisetzen. Im Rahmen von spirituellen und religiösen Feierlichkeiten wird der menschliche Geist geöffnet und von negativen Gedanken befreit. Entspannung und Reinigung der Sinne sowie das Lösen von Blockaden und negativer Energie sind weitere wünschenswerte Nebenwirkungen. Besonders die Naturvölker Nordamerikas und Kanadas nutzten diese Praxis aber auch, um sich in Trance zu tanzen oder zu schwitzen, da einige Kräuter psychogene Wirkungen haben.

Räuchern mit heimischen Kräutern und Pflanzen

Rauch: Botschaft nach oben für alle Sinne

Wer sich das Räuchern ursprünglich als Erfindung auf seine Fahnen heften darf, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Aber wir können den Gründen dafür auf die Spur kommen:

Kräuter sind Heilmittel

Jedes Harz und jedes Kraut, welches traditionell zum Räuchern benutzt wird, besitzt mindestens eine heilende Eigenschaft für Körper oder Seele. Sie sind daher besonders wertvolle Opfergaben, die die Menschen im Tausch gegen den Schutz der Götter und Naturgeister entzündet haben.

Bei mir findest du Salbei Räucherbündel oder auch gemischte Räucherbündel. Die Kräuter dafür stammen aus meinem Garten oder der näheren Umgebung.

Räuchern mit heimischen Kräutern und Pflanzen

Rauch ist über weite Strecken sichtbar und steigt steil nach oben

Man darf bei aller spiritueller Erdung die Außenwirkung solcher Rituale nicht unterschätzen. Die Jenseits- und Glaubensvorstellungen aller unserer Vorfahren haben das Göttliche schon immer im Himmel gesehen. Wer es also ansprechen, um etwas bitten oder besänftigen möchte, der muss sich nach oben hin orientieren. Der weiße Rauch, den die verbrannten Kräuter produzieren, steigt bei Windstille senkrecht nach oben und nimmt alle Gebete und Wünsche mit an sein Ziel.

Der Duft verströmt Magie und öffnet alle Sinne

Egal, ob duftendes Baumharz, Weihrauch oder gebündelte und getrocknete Kräuter: Einmal entzündet, verfehlen die ätherischen Öle, die in ihnen enthalten sind, ihre Wirkung nicht. Einige Kräuter wirken beruhigend und entspannend, wieder andere können unsere Sinne schärfen und uns klare Gedanken fassen lassen. Manche lösen Visionen und sogar Halluzinationen aus, was gerade in früherer Zeit eine beliebte Möglichkeit war, um einen Blick in die Zukunft zu werfen oder Kriegern vor einer Schlacht den nötigen Mut zu verabreichen.

Räuchern mit heimischen Kräutern

Aus dem Schoß von Mutter Natur in die Hände der Götter

Mit dem Räuchern schließen wir aber auch den Kreislauf des Lebens. Indem wir Heilkräuter und andere natürliche Essenzen von der Urmutter Erde entnehmen und sie der reinigenden Kraft des Feuers zuführen, bringen wir so nicht nur ein wertvolles Opfer dar. Indem die Rauchsäule nach oben steigt, schließen wir den göttlichen Kreislauf allen Lebens auf dieser Erde. Welches Ritual könnte mächtiger sein, um die höheren Geister gnädig zu stimmen oder um konkrete Bitten an sie heranzutragen?

Warum der Rauch getrockneter Blätter noch immer wirkt

Bei uns in Europa haben Räucherrituale römischen Quellen zufolge schon die Germanen und Kelten praktiziert. Da diese Völker jedoch schriftlos waren und die Druiden, wie die Schamanen der Kelten genannt wurden, ihr Wissen ausschließlich mündlich überlieferten, ist nur wenig Konkretes darüber bekannt. Dass das Reinigen mit Weihrauch und getrockneten Kräuterbündeln aber heute noch mit großer Ernsthaftigkeit in manchen Gegenden Österreichs und Deutschlands praktiziert wird, spricht für seine enorme Bedeutung im Volksglauben. Nicht einmal der katholischen Kirche ist der Versuch geglückt, das Räuchern aus den Häusern der Menschen zu verbannen, und der Kirche das Exklusivrecht darauf zu sichern. Wer sich und seinen Lieben den Schutz der Götter oder des einen Gottes nicht verwehren möchte, hält sich zumindest an die 12 Raunächte.

Die 12 Raunächte: Zeit, die aus dem Rahmen fällt

Das Räuchern hat in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum erfreulicherweise nichts an Popularität eingebüßt. Selbst wenig spirituell veranlagte oder religiöse Menschen pflegen diesen Brauch noch immer. Ursprünglich diente er in unseren Breiten dazu, dem Winter und seinen Dämonen den Garaus zu machen. Mit der Zeit fasste man den Sinn des Räucherns dann weiter und reinigte Haus, Hof und Viehstall von schlechten Energien und bösen Geistern jeglicher Art. Dazu zählten auch jene der Verstorbenen, die als Wiedergänger einfach keine Ruhe geben wollten. Etabliert haben sich dafür 12 fixe Tage im Jahr, die im wahrsten Sinne des Wortes einst aus dem Rahmen gefallen sind.

Räuchern mit heimischen Kräutern und Pflanzen rund um uns

Mit der Kraft lebendiger Blätter gegen tote Tage

Ursprünglich bestand das Jahr aus den 12 Mondmonaten, welches jedoch nur 354 Tage umfasste. Mit der Umstellung auf den noch heute gebräuchlichen Gregorianischen Kalender blieben plötzlich 11 Tage und 12 Nächte übrig. Gemäß der Überlieferung brachten solche losen Tage Unglück. Sie galten im Volksmund gar als „tote Tage“, an welchen die Naturgesetze außer Kraft gesetzt waren und sich die Toten ebenso mühelos unter die Lebenden mischen konnten wie böse Geister. Um diesem Treiben keinen Vorschub zu gewähren, wurde an 12 auserwählten Tagen geräuchert. Meist handelte es sich dabei um die Tage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Hier gibt es jedoch regionale Unterschiede und Abweichungen. Gekonnt verknüpft hat man das ursprünglich heidnische Ritual so mit dem katholischen Festkalender, womit beide Seiten gut leben konnten. Oberstes Gebot an diesen Tagen: Keine Wäsche auf der Leine hängen lassen! Die bösen Geister der Toten basteln daraus nämlich Leichentücher für die Lebenden. Und die Dämonen und negativen Energien könnten sich darin verfangen, was ihnen das Verlassen des Hauses unmöglich machen würde.

Räuchern mit heimischen Kräutern

Räucherbündel ist nicht gleich Räucherbündel

Im Grunde genommen eignen sich fast alle unsere heimischen Kräuter zum Räuchern. Getrocknet und zu handlichen Bündeln geschnürt, verströmen die meisten ein markantes Aroma, und der gewünschte Rauch bleibt ebenfalls nicht aus. Ein Kraut jedoch hat sich im Lauf der Jahrhunderte als König der Rauchkräuter etabliert: der Salbei.

Räuchern mit Kräutern - Salbei

Salbei

Er duftet frisch und getrocknet stark aromatisch und unverwechselbar. Sein Rauch reinigt Geist und Körper, aber auch die Atmosphäre von Räumen. Er nimmt Ballast von jeder menschlichen Aura und kann verstockte Gefühle entwirren. Böse Gedanken und Geister treibt er im Nu aus dem Körper, weshalb er früher auch für Exorzismen verwendet wurde. Die formvollendete Schönheit seiner Blätter zeigt Blatt für Blatt die Kunstfertigkeit der Natur, die ich in Form von Blattschmuck einzufangen versuche. So baut handgefertigter Schmuck eine solide Brücke zwischen Spiritualität und Alltag.

Räuchern mit heimischen Kräutern | Beifuss

Beifuß

Er lässt uns die Verbundenheit mit Mutter Erde spüren und sorgt mit seinem bittersüßen, erdigen Aroma für Beruhigung. Wirksam gegen Dämonen bietet er auch Schutz, indem er die eigene Intuition stärkt und das Bewusstsein auf die wesentlichen Dinge lenkt. Er ist für Frauen das ideale Kraut gegen viele Leiden, stärkt aber auch das Weiblich-Sinnliche.

Räuchern mit heimischen Kräugern | Lavendel

Lavendel

Sein Duft wirkt berauschend und steht schon seit jeher in dem Ruf, das Gute anzulocken und das Böse fernzuhalten. Er beruhigt den Geist und sorgt für Klarheit. Wo Streit herrscht, bringt sein Rauch Frieden und Harmonie. Auf hitzige Gemüter wirkt er kühlend und besänftigend.

Räuchern mit heimischen Kräutern | Melisse

Melisse

Ihr zitroniger Duft sorgt für Zuversicht, fördert Freundschaften und hilft gegen Liebeskummer. Als Schutzkraut ist die Melisse besonders an den Sonnwendtagen zu empfehlen.

Räuchern mit heimischen Kräutern | Minze

Minze

Haben sich negative Energien in Räumen oder den Herzen der Menschen manifestiert, ist der Rauch der aromatischen Minze das wirksame Mittel dagegen. Ihr typsicher frischer Duft entfaltet auch als Räucherwerk eine besondere Wirkung. Diese sorgt für Klarheit und lässt Barrieren im Kopf verschwinden. Ihr Schutz ist besonders wirksam gegen Dämonen, die mit den Zukunftsängsten der Menschen spielen.

Schmuck aus Kräutern und Blättern

Blattschmuck als ganzjähriger Talisman

Wer die Schönheit der Natur, die heilende Kraft ihrer Kräuter und die Magie rund um die Pflanzenkunde in seinen Alltag integrieren möchte, für den ist handgefertigter Schmuck die ideale Lösung. Die wunderschönen Laubblätter mit ihren sinnlichen Blattadern werden kunstvoll zu Ausnahmestücken verarbeitet, die das Lebendige der Blätter mit ihrem mystischen Reiz stilvoll vereinen.

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