7 Dinge die Du über Salbei wissen solltest!

Schmuck aus Salbei - mehr als nur ein hübsches Blatt

Ja, ich weiß, Salbei ist nicht jedermanns Sache. Den meisten ist diese Pflanzewohl am ehesten als Heilkraut bekannt, manchem vielleicht auch als Gewürz in der Küche – aber da hört bei vielen schon die Liebe auf, denn das Salbeikraut hat einen intensiven und ganz eigenen Geschmack.

Ich selbst bin ein großer Salbei-Fan. Das hast du bestimmt auch schon an meinem Blattschmuck bemerkt: Das Salbeiblatt findest du in all meinem Schmuck aus Blättern: als Ohrring, als Anhänger für Ketten und Armbänder und zusammengerollt als Ring.

7 Dinge die Du über Salbei wissen solltest!

Was mich an dieser Pflanze so fasziniert?

Ich habe über die Jahre immer wieder Neues und einfach Spannendes über das Salbeikraut erfahren! Daher möchte ich dir an dieser Stelle 7 kuriose, überraschende und bemerkenswerte Dinge erzählen, die die Grundlage für meinen Schmuck aus Salbei bilden.

7 Dinge die Du über Salbei wissen solltest!

7 Dinge die Du über Salbei wissen solltest!

1. Der wohltuende, heilende Duft des Salbeis

Wenn ich im Sommer morgens mein Fenster öffne oder vor mein Haus trete, umfängt der Duft meiner Salbeipflanzen wie ein wohltuender Mantel. Salbeiblätter verströmen einen herben Duft mit einem Hauch Citrus-Frische. Diesen Geruch empfinde ich als belebend, aber auch entspannend und entschleunigend für meine Seele. Mein ganzes Haus ist umgeben von Salbeisträuchern, und jedes Jahr pflanze ich einige dazu. Lange Zeit habe ich gedacht, dass diese wunderbare Wirkung, die der Duft des Salbeis auf mich hat, einfach nur eine persönliche Wahrnehmung und Vorliebe ist. Aber je mehr ich über dieses Kraut gelesen und gehört habe, desto mehr verstand ich: Das ist keine Einbildung! Der Duft des Salbeis ist bei den verschiedensten Völkern seit alters her zur Heilung von Krankheiten und – ähnlich wie der Ginkgo – als anregend für die Gedanken und zur Verbesserung der Konzentration verwendet worden.

Salbeiduft tut gut!

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2. Salbeiblätter machen die Zähne schön

 

Das dieses Kraut entzündungshemmend ist und daher als Tee bei Halsschmerzen und Blasenentzündungen angewandt wird, hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber als Heil- und Kosmetikpflanze haben Salbeiblätter noch einiges mehr auf dem Kasten! Salbeitee hilft als Spülung auch gegen Zahnschmerzen und ist ein altes Hausmittel für weißere Zähne. Im Gegensatz zu anderen Hausmitteln wie etwa Backpulver greifen die Salbeiblätter deinen Zahnschmelz nicht an. Wenn du nach dem Essen ein oder zwei frische Salbeiblätter kaust, entfernst du durch die raue Blattoberfläche sanft die Ablagerungen auf den Zähnen. Und ein netter Nebeneffekt: Frischer Atem und innere Ruhe sind inklusive, da sich die enthaltenen ätherischen Öle gleichzeitig beruhigend auf die Nerven auswirken!

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3. Salbeitee hilft bei Mücken-, Bienen- und Wespenstichen und bei Zeckenbissen

 

Dass Mückenstiche lästig jucken, hat wohl jeder schon einmal erfahren. Gerade im Sommer können nach einem schönen Badetag am See oder Meer Arme und Beine völlig übersät sein mit den großen roten Quaddeln, die uns nachts nicht schlafen lassen. Und auch so ein Zeckenbiss kann gemein jucken, nachdem die Zecke entfernt wurde. Schmerzhaft sind Bienen- und vor allem Wespenstiche, besonders Kindern kann das über Stunden richtig weh tun! In solchen Fällen hilft ebenfalls der Salbeitee: Tränke ein Taschentuch und streiche damit mehrmals über die Insektenstiche, das wirkt Wunder! Achte nur darauf, den Tee erst etwas abkühlen zu lassen, bevor du ihn auf die Haut aufträgst, damit du dich nicht verbrühst. Und noch etwas: Salbeitee hilft zwar gegen die Schmerzen und den Juckreiz, ersetzt aber nicht den Arztbesuch, sollten sich allergische Reaktionen, Fieber oder ähnliche Symptome zeigen. Besonders bei Babys und Kleinkindern muss hier unbedingt ein Fachmann befragt werden!

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4. Honigmelonen- oder Ananas-Salbei: Ein Küchenkraut, das überrascht

 

Schon seit den Zeiten Cäsars wird das Salbeiblatt auch zum Würzen beim Kochen verwendet. Besonders als sommerlich-frische Zutat für Nudelgerichte und Salate findet er bis heute Anwendung in der Küche. Du magst diesen herben, recht dominanten Geschmack nicht so sehr? Dann musst du nicht unbedingt die Salbeiart nehmen, der hier Österreich oder auch in Deutschland und der Schweiz am häufigsten im Laden verkauft wird. Es gibt weltweit über 900 Salbeisorten! Ein Exot, der aktuell in unsere modernen Küchen eingereist ist und immer bekannter (und beliebter) wird, das ist der Honigmelonen-Salbei. Er wird aufgrund seiner leicht nach Ananas duftenden Blätter auch Ananas-Salbei genannt, blüht wunderschön rot und hat neben der bekannten Salbei-Note einen fruchtigen Beigeschmack. Du kannst ihn als Topfpflanze mittlerweile in gut sortierten Gartencentern kaufen oder im Fachhandel bestellen. Probiere es aus! Im Salat, oder auch als überraschende Zutat für Infused-Water-Rezepte, zum Beispiel mit Zitrone kombiniert. Ein wunderbarer Durstlöscher, vor allem, wenn das Thermometer wieder einmal über die 30-Grad-Marke klettert!

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5. Chia-Samen sind Salbeisamen

 

Natürlich sind mir Chia-Samen bekannt: Die kleinen, schwarz-weißen Kügelchen sind zwar selbst fast geschmacklos, aber optisch eine tolle Zutat für zum Beispiel Joghurt oder Smoothies. Auch enthalten sie viel Eiweiß und werden mit Wasser vermischt zu einer gelartigen Masse, die beim Backen das Eiweiß und die Gelatine ersetzen kann. Daher sind sie besonders bei Veganern sehr beliebt. Dass es sich bei Chia-Samen allerdings um die Samen einer Salbeiart handelt, habe ich lange nicht gewusst! Der Name „Kalifornische Chia“ verrät das ja auch nicht. Tatsächlich ist es aber so: Chia-Samen sind Samen einer Salbeipflanze. Was bei uns allerdings eine moderne Zutat für gesundes Essen ist, das kennen die Ureinwohner Nord- und Mittelamerikas schon seit langer Zeit: Sie nutzen traditionell Chia-Samen zum Brotbacken oder für Porridge. Selbst als witterungsbeständiges und natürlich umweltfreundliches Baumaterial wird die kalifornische Chia bei den Ureinwohnern verwendet. Vielleicht wandert diese Anwendung ja auch eines Tages über den Ozean zu uns nach Europa.

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6. Eine heilige Pflanze: Besondere Salbeiarten bei den amerikanischen Ureinwohnern

 

Salvia divinorum und Salvia apiana sind zwei Sorten von ganz besonderer Art, denn sie wurden von einigen Stämmen der Ureinwohner Nord- und Mittelamerikas als Pflanze für ihre heiligen Rituale und Zeremonien benutzt. Die Schamanen der Mazateken, eines mexikanischen Stammes, stellten aus dem Salvia divinorum, dem „Götter-Salbei“ oder auch „Azteken-Salbei“, ein Getränk her, das zu Visionen führt. Da die Schamanen als Ratgeber auf diese Art für wichtige politische Entscheidungen den Rat der Götter such(t)en, ist diese Salbeiart war also wichtig für alle Überlegungen, die einzelne Personen oder manchmal sogar der ganze Stamm betreffen! Ähnlich verhält es sich mit Salvia apiana, dem ""Weißen Salbei, der als getrocknetes Kraut zum Ausräuchern bei den Zeremonien einiger nordamerikanischer Stämme diente. Neben Visionen soll diese Art anregend für den Geist wirken und eine luftreinigende Wirkung haben, so wie bei den katholischen Christen der Weihrauch.

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7. Salbeiblätter sind weich und schön

 

Als Heilmittel, als belebende Duftpflanze, als heiliges Kraut oder als gut schmeckende Küchenzutat – Salbeipflanzen faszinieren mich in ihrer unglaublichen Vielfalt! Wenn ich ein Salbeiblatt in der Hand halte, scheint mir dieses kleine Grün an sich schon ein einziges Kunstwerk zu sein: die elegante, schmale Form, die überraschend kräftigen Blattadern, diese feinen, weichen Härchen auf der Oberfläche – absolut einzigartig und für mich eine wichtige Inspiration und Vorlage für meinen Salbeischmuck!

Daher findest in meinem Naturschmuck immer wieder Salbeiblätter, direkt abgenommen von den Pflanzen, die mein Haus umgeben.

Salbeischmuck muss für mich immer wieder sein, und so arbeite ich immer wieder gern mit neuen Ideen rund um diese Pflanze.

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Deinen Schmuck online bestellen

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, und da dich mein handgefertigter Schmuck schnell und sicher erreichen soll, kannst du dir deinen Schmuck online bestellen auf meiner Homepage.

Mein Naturschmuck wird mit handwerklichem Know-How und viel Liebe von mir selbst produziert, sodass jedes Stück einmalig ist.

Wenn du also in meinem Schmuck aus Blättern dein persönliches Lieblingsstück gefunden hast und aber auch jemand anderem eine Freude machen möchtest, werdet ihr nie zwei identische Ringe oder Anhänger erhalten – alles ist einzigartig.

So, wie handgefertigter Schmuck immer etwas Besonderes ist, so ist es auch mein Blattschmuck. Natürlich schön!

 

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