
Ich steh auf Salbei – 3 Tipps für heiße Tage und Schweißfüße
Mittlerweile ist der Salbei als wundervolles Heilkraut sehr bekannt und beliebt. Ich verwende ihn in der Küche, als Tee, zum Räuchern – und für ganz praktische Alltagsanwendungen die viele noch nicht kennen.
Heute teile ich einige tolle Tipps für heiße Tage und die manchmal damit verbundenen unangenehmen Schweißfüße. Denn Schwitzen an den Füßen ist ganz normal und wichtig – muss aber nicht unangenehm sein.
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Warum Salbei so gut gegen Schweißfüße wirkt
Salbei ist antibakteriell und pilztötend – also ideal bei Schweißfüßen. Die ätherischen Öle des Salbeis hemmen die Bakterien, die für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind. Gleichzeitig wirkt Salbei schweißhemmend – sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet.
3 Salbei-Tipps für heiße Tage
1. Das Salbeifußbad
Das ist mein liebster Tipp und definitiv der wirksamste:
- 8–10 frische Salbeiblätter mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen
- Ca. 15 Minuten ziehen lassen, Blätter entfernen
- Den Sud mit kaltem Wasser mischen (angenehm warm)
- Füße 10–15 Minuten darin baden
- Gut abtrocknen
Wiederhole das 2x pro Woche oder bei besonderem Bedarf auch täglich. Der Unterschied ist nach wenigen Anwendungen spürbar.
2. Salbeiöl zum Eincremen
Ein zweiter sehr guter Tipp: Salbeiöl mit einem neutralen Körperöl (z.B. Jojobaöl) vermischen und die Füße damit morgens gut eincremen. Das hilft gegen aufkommenden unangenehmen Geruch und gibt ein angenehmes Fußgefühl den ganzen Tag über.
3. Salbeitee innerlich trinken
Auch innerlich angewendet hemmt Salbei die Schweißproduktion. Eine tägliche Tasse Salbeitee kann Abhilfe schaffen. Wichtig: Nach ca. 20 Tagen eine Pause machen, da Salbeitee durch seinen hohen Gerbstoffgehalt bei dauerhafter Einnahme Magenbeschwerden verursachen kann.
Salbei – so viel mehr als ein Küchenkraut
Salbei ist für mich einer der vielseitigsten Helfer in der Natur: als Tee bei Halsschmerzen, als Fußbad bei Schweißfüßen, zum Räuchern für Klarheit – und als wundervolles Schmuckblatt. Die silbrig-grauen, samtigen Blätter gehören zu meinen absoluten Lieblingen in der Werkstatt.
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Häufige Fragen zum Salbei bei Schweißfüßen
Hilft Salbei wirklich gegen Schweißfüße?
Ja – Salbei wirkt antibakteriell, pilztötend und schweißhemmend. Als Fußbad hemmt er die Bakterien die für Geruch verantwortlich sind. Als Tee getrunken reduziert er die Schweißproduktion von innen. Viele berichten nach wenigen Anwendungen von einem deutlichen Unterschied.
Wie oft sollte ich ein Salbeifußbad machen?
2x pro Woche ist ideal als Routine-Pflege. Bei akuten Problemen oder besonderer Hitze kann man es täglich machen – das ist unbedenklich.
Welchen Salbei verwende ich für das Fußbad?
Am besten frische Salbeiblätter aus dem eigenen Garten oder Balkon. Getrockneter Salbei aus der Apotheke oder dem Reformhaus funktioniert genauso gut – einfach 1–2 Teelöffel auf 1 Liter Wasser. Der klassische Gartensalbei (Salvia officinalis) ist ideal.
Kann man Salbeitee auch ohne Unterbrechung trinken?
Nicht empfohlen. Nach ca. 20 Tagen täglichem Salbeitee eine Pause von mindestens 2 Wochen einlegen. Die enthaltenen Gerbstoffe können bei Daueranwendung Magenbeschwerden verursachen. Schwangere sollten auf Salbeitee in größeren Mengen verzichten.
Über die Autorin
Ich bin Gudrun Stolz, Schmuckkünstlerin aus Wien. Salbei wächst bei mir in großen Mengen rund ums Haus – und ich nutze ihn für alles: Küche, Tee, Fußbad, Schmuck. Dieses Kraut hat für mich tatsächlich keine Grenzen.










